Fischerboot kommt bei Hochwasser in Not

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Einsatzort Details

Laufenburg, Laufenbrücke
Datum 11.07.2021
Alarmierungszeit 09:56 Uhr
Einsatzbeginn: 10:01 Uhr
Einsatzende 17:11 Uhr
Einsatzdauer 7 Std. 15 Min.
Alarmierungsart Digitale Funkalarmierung
Einsatzleiter Markus Rebholz, Kommandant
Mannschaftsstärke 20
eingesetzte Kräfte

Abteilung Süd
Fahrzeugaufgebot   Florian Laufenburg 1/11  Florian Laufenburg 1/33  Florian Laufenburg 1/42  Florian Laufenburg 1/19  Florian Laufenburg 1/79  Florian Laufenburg 1/89
Unfall mit Wasserfahrzeug

Einsatzbericht

Die Feuerwehr Laufenburg/Baden  wurde durch die Feuerwehr Laufenburg/Schweiz mit ihrem Boot zu einer Rettung von drei Anglern  hinzu alarmiert.

Per Telefon bereits über die Lage vom schweizer Feuerwehrkommandant informiert, rückte nicht nur das Mehrzweckboot der Feuerwehr aus. Auch ein Löschfahrzeug und die Drehleiter gingen in der Altstadt in Bereitstellung, um auch von Land aus alle Optionen zur Rettung zu haben.

Mit dem Einsatzleitwagen wurde auf der Laufenbrücke die gemeinsame Einsatzleitung eingerichtet.

Während die Schweizer Feuerwehr wenige Meter unterhalb des Zollhäuschens die drei Bootsinsassen am Steilufer von rund sechs Metern sicherte und betreute, wurde mit dem badischen Feuerwehrboot nach kurzem, hochwasserbedingten Fahrmanöver das Fischerboot erreicht, die drei Insassen ins Feuerwehrboot übernommen und das Ruderboot längsseits bis ans Kraftwerk abgeschleppt.

Nicht ungefähr gestaltete sich dieser Einsatz auf dem Wasser. Nicht ausrücken konnten aufgrund des hohen Wasserstands und der starken strömi die Boote vom THW. Die Boote liegen am Andelsbachsteg, sind aber für diese Wasserverhältnisse nicht ausgelegt.

Mit im Einsatz waren die Feuerwehr Albbruck, das THW Laufenburg sowie der DRK-Rettungsdienst. Das DLRG als WT konnte ihre Anfahrt abbrechen.

Wie immer sehr gut und unkompliziert hat die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg funktioniert. Das Motto "Zwei Länder - eine Stadt" ist in Laufenburg nicht nur eine Marketingaussage, sondern wird gelebt.

Bei dem herrschenden Wasserstand auf den Rhein zu gehen, stieß bei den Einsatzkräften beidseits des Rheins auf großes Unverständnis.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder