Acht junge Männer für die Einsatzmannschaft

Ein besonderes und sehr erfreuliches Ereignis bei der Feuerwehr Laufenburg: acht Feuerwehranwärter treten in den Einsatzdienst über.

Gleich acht junge Männer konnte Kommandant Markus Rebholz am vergangenen Samstag in die Einsatzmannschaft am Standort Süd übernehmen. Aus den Händen des Stellvertretenden Kommandanten Julio Muñoz Gerteis erhielt jeder sogleich auch einen Funkmeldeempfänger, über den im Einsatzfall alarmiert wird. Der Meldeempfänger ist ab sofort am Mann zu tragen.

Die sechs Quereinsteiger und die zwei Kameraden aus der eigenen Jugendfeuerwehr haben in den letzten sechs Wochen am Standort Sankt Blasien mit dem Besuch der Truppmann-Ausbildung Teil 1 (Grundausbildung) die Grundlage für den Feuerwehrdienst geschaffen. Jedoch mussten auch bei diesem Feuerwehr-Lehrgang die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, was eine besondere Herausforderung für den Lehrgangsleiter Ralf Mutter und sein Team darstellte, die den Feuerwehranwärtern in 70 Stunden neben den rechtlichen Grundlagen und der Erste Hilfe auch das Löschen und Retten vermittelten.

Für die acht neuen Kameraden folgt nun am Standort Laufenburg die Ausbildung "Truppmann Teil 2", um das erlernte zu vertiefen und mit eigenem Gerät anzuwenden. Zudem können im nächsten Jahr, soweit es die Corona-Pandemie zulässt, die weiterführenden Lehrgänge Sprechfunk und Atemschutz besucht werden.

Kommandant Markus Rebholz freut sich über die junge, motivierte Gruppe. Sie bringen im Ehrenamt nicht nur ihre Freizeit ein, sondern stehen auch Tag und Nacht für den Einsatz bereit, in dem sie ihre Gesundheit und ihr Leben für die Allgemeinheit einsetzen. Eine spürbare Verstärkung und eine weitere Verjüngung der Einsatzmannschaft konnte so erzielt werden.

Auf dem Foto sind – zwangsläufig mit Mund-Nasen-Schutz – die neuen Einsatzkräfte zu sehen: (untere Reihe von links) Fabian König, Roman Gerteis, Mike Waninger, Michael Hufenus und David Brudsche; (obere Reihe von links) Richard Frommherz, Stefan Schmiedlin und Simon Ebner