Einsatzbericht der FF Laufenburg
Datum: 18-01-2009
Alarmierung:

18:25 Uhr

Einsatzstichwort: Hilfe mittel
Einsatzort: Stadenhausen
Alarmierte Abteilungen: Laufenburg
Einsatzende: 22:30 Uhr
Einsatzleiter: Stadtkommandant Markus Rebholz




Fahrzeuge:    
Fahrzeugbezeichnung
Funkrufname
Erläuterung
ELW
Florian Laufenburg 1/11
Einsatzleitwagen
LF 16/20
Florian Laufenburg 1/44
Löschgruppenfahrzeug
GW-T
Florian Laufenburg 1/74
Gerätewagen Transporter
LF 8
Florian Laufenburg 2/41
Löschgruppenfahrzeug



Einsatzbericht:
Durch die Zellerstrasse im Stadtteil Stadenhausen verläuft die Abwasserleitung von Luttingen her über den Katzengraben, Tausendfüssler, das Hebewerk Kriegerfelsen bis nach Rhina in die Zentrale Kläranlage. Und genau in dieser Strasse kam es zu einem Rückstau in der Abwasserleitung, wodurch das Abwasser in das Untergeschoss zweier Gebäude durch die Bodenabläufe gedrückt wurde.
Über drei Stunden hinweg wurde mit drei Tauchpumpen das Abwasser aus den Gebäuden sowie aus einem Abwasserschacht gepumpt. Mit Planen und Sandsäcken versuchte man die Bodenabläufe weitestgehend abzudichten. Anschliessend wurde mit zwei Wassersaugern nachgereinigt. Geklingelt haben die Feuerwehrmänner auch bei jedem Anlieger der Zellerstrasse, um auf den Rückstau hinzuweisen und die Keller zu kontrollieren.

Erst mit dem Abstellen des Abwasserflusses von Luttingen her entspannte sich die Lage und der Abwasserpegel sank ganz gemächlich, ehe der Rückstau aufgehoben war.

Vor Ort waren beide Mitarbeiter der Kläranlage und der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke sowie der THW-Fachberater Johannes Eschbach.

Nach dem Einsatz mussten Einsatzkleidung und -gerätschaften gründlich gereinigt werden. Stark verschmutzte Teile wurden ersetzt oder der chemischen Reinigung zugeführt.




Erste Kontrolle am Abwasserschacht vor dem Gebäude durch Einsatzleiter und Mitarbeiter der Kläranlage

Zur Entlastung wurde im Abwasserschacht eine Pumpe in Stellung gebracht

Möglichst schnell sollte das Untergeschoss vom Abwasser befreit werden

50 Zentimeter hoch stand das Abwasser von aussen an der Türe zum Untergeschoss des zweiten Gebäudes. Ganz Dicht war die Türe nicht und die Räume füllten sich langsam mit dem Abwasser

Das 13kVA-Stromaggregat musste volle Leistung bringen, um die drei Tauchpumpen sowie die Beleuchtungseinheiten mit Strom zu versorgen.

Mit den Pumpen konnte das Steigen des Abwasserpegels verhindert werden, ehe der Rückstau nachlies

Mit Planen und Sanksäcken dichteten die Feuerwehrmänner die Bodenabläufe weitestgehend ab, während nachlaufendes Abwasser immer wieder abgepumpt werden musste

Die gründliche Reinigung am Feuerwehrhaus begann für alle Kräfte mit dem Schuhwerk




Bericht von: FW Laufenburg
Fotos von: FW Laufenburg



Bilder und Text (C) 2009 Feuerwehr Laufenburg (Baden)