Mit
der Meldung "Brand gross - Hochstrasse 5" wurde die Abteilung Laufenburg
unmittelbar nach dem Jahreswechsel zu einem Balkonbrand in der 8. Etage
(7. Obergeschoss) alarmiert.
Die
Anfahrt zum Feuerwehrhaus und von dort zur Einsatzstelle war für die
Feuerwehrmitglieder nicht nur durch den dichten Nebel erschwert,
sondern erforderte gerade in der Oststadt wegen der silvesterfeiernden
Anwohner in den Strassen höchste Aufmerksamkeit und Vorsicht.
Stadtkommandant
Markus Rebholz traf zusammen mit dem First Responder Leiter Claus
Brutsche als erste an der Einsatzstelle ein. Vor dem Eingang des
neungeschossigen Mehrfamilienwohnhauses stand eine wild
durcheinandersprechende, internationale Menschentraube, dazwischen eine
stark hustende Person, um die sich sofort Claus Brutsche kümmerte und
die später mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert wurde.
Die
vor dem Hauseingang stehenden Anwohner bestätigten einen Brand auf
einem der drei aneinanderhängenden Südbalkone im 7. Obergeschoss, der
aber durch couragiert handelnde Anwohner weitestgehend gelöscht sei.
Gleiches bestätigten drei Feuerwehrmänner die in unmittelbarer Nähe zur
Einsatzstelle Silvester feierten und ebenfalls als Ersthelfer
eingriffen.
Somit
konnten die sich auf der Anfahrt befindenden zwei Löschfahrzeuge sowie
die Drehleiter ihre Einsatzfahrten abbrechen und zurück in die
Feuerwehrhäuser fahren.
Der
Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeuges ging unter Atemschutz mit einem
Kleinlöschgerät (Hydrofix) auf den Balkon in der 8. Etage zusammen mit
dem Einsatzleiter Markus Rebholz und dem Gruppenführer Andreas Ebner
vor, um dort den Brandherd zu lokalisieren und nachzulöschen. Da die
Bewohner sowohl der betroffenen als auch deren benachbarten Wohnung
Silvester nicht zu Hause feierten, brachen die Ersthelfer die Türen
gewaltsam auf. Die zwei Schliessbleche wurden von der Besatzung des
Tanklöschfahrzeuges notdürftig repariert, so dass die Türen wieder
verschliessbar waren und beide Wohnungen an die im Laufe des Einsatzes
eingetroffenen Bewohner übergeben werden konnte.
Die
Feuerwehr waren sehr froh, dass sich dieser Brand, dank den
Ersthelfern, nicht ausbreitete und so ein eventuelles Übergreifen des
Feuers vom Balkon auf die beidseits angrenzenden oder den
darüberliegenden Balkon bzw. auf den Wohnung verhindert wurde.
Ebenso
erfreut war das Stadtkommando über das schnelle Ausrücken der ersten
Fahrzeuge sowie die Schlagkraft (27 Mann) - dies trotz der
Silvesternacht. |