Einsatzbericht der Feuerwehr Laufenburg
Datum: 22.12.2007
Alarmzeit:

18:36 Uhr

Einsatzstichwort: Brand mittel - Zimmerbrand
Einsatzort: Weihermattstrasse auf dem Rappenstein
Alarmierte Abteilungen: Kommando, Abteilung Laufenburg 
Einsatzende: 19:39 Uhr
Einsatzleiter: Stadtkommandant Markus Rebholz

 

Fahrzeuge:

Fahrzeugbezeichnung
Funkrufname
Erläuterung
ELW 1
Florian Laufenburg 1 / 11
Einsatzleitwagen
TLF 16/25
Florian Laufenburg 1 / 23
Tanklöschfahrzeug
DLK 23-12
Florian Laufenburg 1 / 33
Drehleiter mit Korb
LF 16/12
Florian Laufenburg 1 / 44
Löschgruppenfahrzeug
LF 8
Florian Laufenburg 2 / 41
Löschgruppenfahrzeug
FB THW Heros Laufenburg 86 / 94 Fachberater THW Laufenburg

 

Bericht:

Noch einmal Glück gehabt

Noch einmal Glück hatte eine Familie in der Weihermattstrasse. Nachdem die Tochter ihr Zimmer unter dem Dach aufgeräumt hatte und ihr Zimmer verliess, entstand ein Feuer im Bereich des Bettes. Aufmerksam auf das Feuer wurden die Bewohner durch einen lauten Knall und durch die starke Rauchentwicklung. Der Vater und der Bruder versuchten mit Wasser das Feuer zu löschen, mussten aber schnell einsehen dass die Wärme und der Brandrauch zu gross waren. In der Zwischenzeit wurde von der Mutter über den Notruf die Feuerwehr alarmiert. Nach der Alarm- und Ausrückeordnung wurde die Abteilung Laufenburg alarmiert, die zuerst mit dem Tanklöschfahrzeug dann mit dem Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle ausrückte. Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeuges bekam den Auftrag, unter Atemschutz mit dem Hohlstrahlrohr über den Treppenraum die Brandbekämpfung im Dachgeschoss aufzunehmen. Die angerückte Drehleiter und das LF 16/12, sowie das LF 8 mit dem FwA-Schlauch brauchten nicht mehr einzugreifen und blieben in Bereitstellung. Ebenfalls mit an der Einsatzstelle war der THW-Fachberater Johannes Eschbach. Mit ca. 50 Liter Wasser konnte das Feuer gelöscht werden. Nach der Brandbekämpfung öffnete der Angriffstrupp die Dachfenster, sodass Rauch und Wärme abziehen konnte. Claus Brutsche von den First Responder kümmerte sich sofort um die zwei Männer, die versucht hatten das Feuer zu löschen. Beide hatten keine Beschwerden. Der Rettungsdienst aus Bad Säckingen konnte, nachdem der Atemschutzeinsatz beendet war und es sonst keine Verletzungen zu behandeln gab, die Einsatzstelle wieder verlassen. Der Einsatzleiter Markus Rebholz forderte zur genauen Abklärung eine Wärmebildkamera zur Einsatzstelle an. Die Polizei aus Bad Säckingen nahm die Ermittlung auf. Claudius Schmidt von der Werkfeuerwehr Hermann C. Starck kontrollierte mit der Wärmebildkamera Decke und Wände nach versteckten Glutnestern. Im Laufe des späteren Einsatzes klagte einer der Bewohner über Schluckbeschwerden und Brennen im Hals. Der Einsatzleiter sah sich veranlasst, einen Rettungswagen zur Einsatzstelle zu holen, um beide Männer doch zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus nach Bad Säckingen zu fahren. Andreas Maier von der Feuerwehr Laufenburg nahm die Heizung wieder in Betrieb und der Einsatzleiter konnte die Einsatzstelle wieder den Besitzern übergeben; die Feuerwehr rückte ein.

 

Bilder:

Fotos und Bericht: Thomas Lamade, Stv. Stadtkommandant