Noch
einmal Glück gehabt
Noch
einmal Glück hatte eine Familie in der Weihermattstrasse. Nachdem die
Tochter ihr Zimmer unter dem Dach aufgeräumt hatte und ihr Zimmer
verliess, entstand ein Feuer im Bereich des Bettes. Aufmerksam
auf das Feuer wurden die Bewohner durch einen lauten Knall und
durch die starke Rauchentwicklung. Der Vater und der Bruder versuchten
mit Wasser das Feuer zu löschen, mussten aber schnell einsehen
dass die Wärme und der Brandrauch zu gross waren. In der Zwischenzeit
wurde von der Mutter über den Notruf die Feuerwehr alarmiert.
Nach der Alarm- und Ausrückeordnung wurde die Abteilung Laufenburg
alarmiert, die zuerst mit dem Tanklöschfahrzeug dann mit dem
Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle ausrückte. Der Angriffstrupp
des Tanklöschfahrzeuges bekam den Auftrag, unter Atemschutz mit
dem Hohlstrahlrohr über den Treppenraum die Brandbekämpfung im
Dachgeschoss aufzunehmen. Die angerückte Drehleiter und das LF
16/12, sowie das LF 8 mit dem FwA-Schlauch brauchten nicht mehr
einzugreifen und blieben in Bereitstellung. Ebenfalls mit an
der Einsatzstelle war der THW-Fachberater Johannes Eschbach.
Mit ca. 50 Liter Wasser konnte das Feuer gelöscht werden. Nach
der Brandbekämpfung öffnete der Angriffstrupp die Dachfenster,
sodass Rauch und Wärme abziehen konnte. Claus Brutsche von den
First Responder kümmerte sich sofort um die zwei Männer, die
versucht hatten das Feuer zu löschen. Beide hatten keine Beschwerden.
Der Rettungsdienst aus Bad Säckingen konnte, nachdem der Atemschutzeinsatz
beendet war und es sonst keine Verletzungen zu behandeln gab,
die Einsatzstelle wieder verlassen. Der Einsatzleiter Markus
Rebholz forderte zur genauen Abklärung eine Wärmebildkamera zur
Einsatzstelle an. Die Polizei aus Bad Säckingen nahm die Ermittlung
auf. Claudius Schmidt von der Werkfeuerwehr Hermann C. Starck
kontrollierte mit der Wärmebildkamera Decke und Wände nach versteckten
Glutnestern. Im Laufe des späteren Einsatzes klagte einer der
Bewohner über Schluckbeschwerden und Brennen im Hals. Der Einsatzleiter
sah sich veranlasst, einen Rettungswagen zur Einsatzstelle zu
holen, um beide Männer doch zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus
nach Bad Säckingen zu fahren. Andreas Maier von der Feuerwehr
Laufenburg nahm die Heizung wieder in Betrieb und der Einsatzleiter
konnte die Einsatzstelle wieder den Besitzern übergeben; die
Feuerwehr rückte ein.
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