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Einsatzbericht
der FF Laufenburg
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| Datum: |
06.12.2006 |
| Alarmzeit: |
08:13 Uhr
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| Einsatzstichwort: |
Fahrzeugbrand |
| Einsatzort: |
Ostbahnhof Laufenburg |
| Alarmierte
Abteilungen: |
Kommando, Abt. Laufenburg |
| Einsatzende: |
13:00 Uhr |
| Einsatzleiter: |
Stadtkommandant
Markus Rebholz |
Eingesetzte
Fahrzeuge:
Fahrzeugbezeichnung |
Funkrufname |
Erläuterung |
ELW
1 |
Florian
Laufenburg 1 / 11 |
Einsatzleitwagen |
TLF
16/25
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Florian
Laufenburg 1 / 23
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Berichte:
Ausgerückt
mit ELW 1 und TLF 16/25 wurde aufgrund der Meldung "Fahrzeugbrand"
beim Ostbahnhof ein brennender oder zumindest rauchender PKW erwartet.
Den
gab es allerdings nicht. Eine Erkundung auf dem Bahnhofsareal führte
den Einsatzleiter zur Regionalbahn von Lindau nach Basel, die brav
am Bahnsteig stand. Allerdings war unter dem Heck des ersten Wagenteils
Vlies ausgelegt und der Lokführer kniete daneben. Ein kurzes Gespräch
ergab, dass der Notruf von der Regionalbahn kam, die aufgrund auslaufendem
Motorenöl über bzw. durch die heisse Abgasanlage eine starke Rauchschwarde
hinter sich her zog. Der Gegenzug sah dies Höhe Albbruck und meldete
dies über Funk an den betoffenen Lokführer. Dieser schaltete den Motor
ab und rollte in Laufenburg-Ost ein. Mit dem Abstellen des Motors brach
auch der Öldruck ab, weshalb die Rauchentwicklung aufhörte. Die Leitstelle
teilte mit, dass die Hochrheinstrecke in beide Fahrtrichtungen gesperrt
ist.
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| Als Massnahmen wurde
der Brandschutz sichergestellt, das auslaufende Öl mit Wannen aufgefangen
und zur weiteren Analyse die Verblendung entfernt. Eine erste Diagnose
konnte Kamerad Thomas Werne abgeben, nachdem ein nochmaliger Motorstart
getestet wurde. |
| Der Lokführer hatte
bereits einen Schienenersatzverkehr mit Bussen nach Murg bzw. Albbruck
organisiert. Die Beamten der Bundespolizei informierten hierüber die
Fahrgäste. Zudem waren dei Bahnübergänge Grunholzer Strasse und Bahnhofstrasse
richtigerweise geschlossen und blieben dies auch, da die defekte Regionalbahn
den entsprechenden Kontakt nicht öffnen konnte. |
| Der Notfallmanager
der Deutschen Bahn, Herr Hätty, rückte mit seinem Einsatzfahrzeug und
Sondersignal ebenfalls an und organisierte die Fahrt der Regionalbahn
nach Haltingen. Hierfür forderte er von der Feuerwehr einen Mann mit
Pulverlöscher an zur Sicherstellung des Brandschutzes, sollte es erneut
zu Verbrennung von auslaufendem Öl kommen. Dies Aufgabe übernahm dankeswerterweise
Abteilungskommandant Michael Rupp, der Urlaub hatte. Während die anderen
Einsatzkräfte schon lange wieder an ihren Arbeitsplätzen waren, fuhr
er mit der Regionalbahn nach Haltingen und wurde von dort durch den Notfallmanager
zurück nach Laufenburg gebracht. |
Bilder:
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Ohne
Werkzeug geht nichts
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Demonatage
der Verkleidung
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Schadensanalyse
durch den Fachmann
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Kontrolle
weiterer Einrichtungen mit dem Lokführer (rechts)
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Von
hier aus wurde der Motor erneut gestartet
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Im
ELW1 wurde das Datenblatt zum Triebwagentyp herausgesucht um weitere
Entscheidungen treffen zu können
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Besprechung
zwischen Feuerwehr, Lokführer, Bundespolizei und Notfallmanager (von
links)
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Ausblick
von Michael Rupp auf der Fahrt nach Haltingen
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Bericht
und Bilder: Markus Rebholz, Stadtkommandant
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