Durch ein Waldarbeiterfeuer
im Rotzler Kohlgrubenweg, der über den Wintermattweg erreichbar ist,
entstand durch ein Waldarbeiterfeuer, dass aufgrund des starken Ostwindes
ausser Kontrolle geriet, ein Wald- bzw. Flächenbrand.
Die erste Meldung
an den Stellv. Abteilungskommandant Karl Kaiser, der sofort über
die Leitstelle Alarm auslösen lies, beschrieben ein Ausmass von
10 auf 10 Meter.
Alarmiert wurde nach
AAO die Abteilungen Rotzel und Hochsal sowie das Kommando. Die Abteilung
Rotzel nahm die Brandbekämpfung mit Schnellangriff und C-Rohr mit dem
Tankinhalt des LF 16 auf. Die Abteilung Hochsal speiste nach Ankunft
an der Einsatzstelle ihren Tankinhalt in das Rotzler Löschfahrzeug
ein und unterstützten ihre Rotzler Kameraden.
Parallel hierzu wurde
mit dem Rotzler Schlauchanhänger, gezogen von einem privaten landwirtschaftlichem
Zugfahrzeug eine Wasserversorgung von ca. 600 Meter von der Wühre
beim Wintermattweg aufgebaut, wo Kamerad Bernd Meier mit der TS 8/8,
die auf
dem Schlauchanhänger lagert, Wassereinspeiste. Eine andere bzw.
weitere offene Wasserentnahmestelle gibt es in diesem weitreichenden
Waldgebiet
nicht.
Da sich die ursprüngliche
Meldung von 10 x 10 Meter vor Ort nicht bestätigte,
sondern mehr als das doppelte aufwies forderte Abteilungskommandant
Thomas
Werne
zur Sicherheit das Tanklöschfahrzeug (2500 Liter Wasser) und das
Löschgruppenfahrzeug
16 (2000 Liter Wasser) der Abteilung Laufenburg nach zudem sich das
Einsatzgebiet sich an einer Halde befand. Hierzu veranlasste Stadtkommandant
Markus Rebholz die Alarmauslösung
der Gruppen 2 + 3 der Abteilung
Laufenburg (Kernwehr) während er sich ebenfalls mit dem Einsatzleitwagen
auf der Anfahrt nach Rotzel befand.
Die Abteilung Laufenburg
unterstütze die Rotzler Kameraden mit einem weiteren Löschangriff bis
die 4500 Liter Wasser aufgebraucht waren und das Feuer weitestgehend
aus. Die Rotzler Feuerwehrmänner tränkten die betroffene Waldfläche
nochmals bevor alle Einheiten abrückten, um Ihre Schläuche und Geräte
zu reinigen. Ein abendlicher Kontrollgang durch die Feuerwehrabteilung
Rotzel ergab, dass keine weitere Gefahr von der Brandstelle ausgeht.
Der Waldbesitzer
kam mit leichten Plesuren davon. Ob es sich hier um eine fahrlässige
Aktion des Waldbesitzers handelt muss von Amtswegen noch festgestellt
werden. |