Einsatzbericht der FF Laufenburg
Datum: 10.06.2006
Alarmzeit: 15:53 Uhr 
  16:09 Uhr (Nachalarmierung TLF und LF der Kernwehr) 
Einsatzstichwort: Wald- und Flächenbrand klein
Einsatzort: Kohlgrubenweg im Rotzler Wald
Alarmierte Abteilungen: Kommando, Abt. Rotzel, Abt. Hochsal
Einsatzende: 17:40 Uhr
Einsatzleiter: Abteilungskommando Rotzel: Thomas Werne und Karl Kaiser

 

Fahrzeuge:

Fahrzeugbezeichnung
Funkrufname
Erläuterung
ELW 1
Florian Laufenburg 1 / 11
Einsatzleitwagen
LF 16
Florian Laufenburg 6 / 44
Löschgruppenfahrzeug Rotzel
LF 8/6 
Florian Laufenburg 5 / 42
Löschgruppenfahrzeug Hochsal
TLF 16/25
Florian Laufenburg 1 / 23
Tanklöschfahrzeug
LF 20/20
Florian Laufenburg 1 / 44
Löschgruppenfahrzeug

 

Kurzbericht:

Durch ein Waldarbeiterfeuer im Rotzler Kohlgrubenweg, der über den Wintermattweg erreichbar ist, entstand durch ein Waldarbeiterfeuer, dass aufgrund des starken Ostwindes ausser Kontrolle geriet, ein Wald- bzw. Flächenbrand.

Die erste Meldung an den Stellv. Abteilungskommandant Karl Kaiser, der sofort über die Leitstelle Alarm auslösen lies, beschrieben ein Ausmass von 10 auf 10 Meter.

Alarmiert wurde nach AAO die Abteilungen Rotzel und Hochsal sowie das Kommando. Die Abteilung Rotzel nahm die Brandbekämpfung mit Schnellangriff und C-Rohr mit dem Tankinhalt des LF 16 auf. Die Abteilung Hochsal speiste nach Ankunft an der Einsatzstelle ihren Tankinhalt in das Rotzler Löschfahrzeug ein und unterstützten ihre Rotzler Kameraden.

Parallel hierzu wurde mit dem Rotzler Schlauchanhänger, gezogen von einem privaten landwirtschaftlichem Zugfahrzeug eine Wasserversorgung von ca. 600 Meter von der Wühre beim Wintermattweg aufgebaut, wo Kamerad Bernd Meier mit der TS 8/8, die auf dem Schlauchanhänger lagert, Wassereinspeiste. Eine andere bzw. weitere offene Wasserentnahmestelle gibt es in diesem weitreichenden Waldgebiet nicht.

Da sich die ursprüngliche Meldung von 10 x 10 Meter vor Ort nicht bestätigte, sondern mehr als das doppelte aufwies forderte Abteilungskommandant Thomas Werne zur Sicherheit das Tanklöschfahrzeug (2500 Liter Wasser) und das Löschgruppenfahrzeug 16 (2000 Liter Wasser) der Abteilung Laufenburg nach zudem sich das Einsatzgebiet sich an einer Halde befand. Hierzu veranlasste Stadtkommandant Markus Rebholz die Alarmauslösung der Gruppen 2 + 3 der Abteilung Laufenburg (Kernwehr) während er sich ebenfalls mit dem Einsatzleitwagen auf der Anfahrt nach Rotzel befand.

Die Abteilung Laufenburg unterstütze die Rotzler Kameraden mit einem weiteren Löschangriff bis die 4500 Liter Wasser aufgebraucht waren und das Feuer weitestgehend aus. Die Rotzler Feuerwehrmänner tränkten die betroffene Waldfläche nochmals bevor alle Einheiten abrückten, um Ihre Schläuche und Geräte zu reinigen. Ein abendlicher Kontrollgang durch die Feuerwehrabteilung Rotzel ergab, dass keine weitere Gefahr von der Brandstelle ausgeht.

Der Waldbesitzer kam mit leichten Plesuren davon. Ob es sich hier um eine fahrlässige Aktion des Waldbesitzers handelt muss von Amtswegen noch festgestellt werden.