Einsatzbericht der FF Laufenburg
Datum: 07.04.2006
Alarmzeit:

20:08 Uhr

Einsatzstichwort: Mensch - Boot gekentert
Einsatzort: Unterhalb Laufenbrücke (alte Rheinbrücke)
Alarmierte Abteilungen: Abteilung Laufenburg, THW OV Laufenburg, DLRG Waldshut, First Responder
Einsatzende: 20:45 Uhr
Einsatzleiter: Stadtkommandant Markus Rebholz

 

Fahrzeuge:

Fahrzeugbezeichnung
Funkrufname
Erläuterung
ELW 1
Florian Laufenburg 1 / 11
Einsatzleitwagen
LF 16/12
Florian Laufenburg 1 / 44
Löschgruppenfahrzeug
TLF 16/25 
Florian Laufenburg 1 / 23
Tanklöschfahrzeug (Zugfahrzeug Bootsanhänger)
MZB (FW)
Florian Laufenburg 1 / 79
Mehrzweckboot
LF 8 Rhina 
Florian Laufenburg 2 / 41
Löschgruppenfahrzeug
GKW II 
Heros Laufenburg 1 / 74
Gerätekraftwagen
MZB (THW) 
Heros Laufenburg 1 / 74
Mehrzweckboot
MTW-FR
Florian Laufenburg 1 / 19
First Responder Fahrzeug

 

Lage beim Eintreffen:

Die First Responder Bereitschaft war zuerst auf der Laufenbrücke und konnte von dort aus dem Einsatzleiter die
Einsatzmeldung nicht bestätigen.

 

Massnahmen:

Der Einsatzleitwagen und das LF 8 Rhina fuhren wie für solch einen Einsatz festgelegt an das Rheinkraftwerk.
Von dort aus werden Sichtposten auf das Wehr und Suchtrupps rheinaufwährts entsendet.
Parallel hierzu bringt das Tanklöschfahrzeug das Mehrzweckboot zur Slipanlage, setzt dies ein und fährt die
Unfallstelle (dieses Mal unterhalb der alten Rheinbrücke) auf direktem Wege an.
Das THW tut dies ebenfalls mit ihrem Zugfahrzeug und Boot.
Weitere Einsatzfahrzeuge (LF 16/12) werden als Sichtposten eingesetzt. Hierzu fuhr das LF 16/12 auf die
schweizer Rheinseite zur dortigen Slipanlage oberhalb des Rheinkraftwerkes.
Ebenfalls am Rheinkraftwerk eingefunden haben sich der THW-Fachberater, der Leiter des DLRG und die Polizei.
 
Von den Sichtposten des Rheinkraftwerks wurde ca. 300 Meter oberhalb des Rheinkraftwerkes auf schweizer
Seite ein sich bewegendes Objekt im Rhein gesichtet. Dies wurde an die Suchtrupps und die Bootsbesatzung
weitergegeben. Es handelte sich um einen Kajakfahrer der sich auf Zuruf zu den Trupps ans deutsche Ufer begab.
Es wurde geprüft, ob dieser der Bootsfahrer ist, der sich in Not befunden hat. Dies bestätigte sich,
weshalb der Einsatz für alle weiteren Kräfte an dieser Stelle abgebrochen werden konnte.
Der Kajakfahrer wurde samt Kajak ins Feuerwehrgerätehaus Rhina mitgenommen wo die Polizei sich kurz
mit ihm unterhalten konnte.

 

Besonderheiten:

Durch das schnelle Auffinden konnten die Boote des THW und des Kraftwerkes sowie die DLRG-Taucher ihren
Einsatz abbrechen.