Einsatzbericht der FF Laufenburg
Datum:  15.01.2005
Alarmzeit:  13:07 Uhr
Einsatzstichwort:  Hilfe klein, Unterstützung RD
Einsatzort:  Laufenburg-Berg, Am Wasserturm
Alarmierte Abteilungen: Kommando, Kleinalarmschleife (Gruppe2)
Einsatzleiter: Claus Brutsche

Fahrzeuge:

Funkrufname
Fahrzeugbezeichnung
S3
S4
S1
S2
Florian LFBG 1/23
TLF 16/25
13:12 Uhr
13:15 Uhr
13:24 Uhr
13:28 Uhr

Lage beim Eintreffen:

RD wurde zu einem Hausnotrufteilnehmer entsandt. Der Teilnehmer antwortet aber, nach der Aktivierung, auf Nachfragen der Leitstelle nicht. Es musste davon ausgegangen werden, dass sich die Person in einer hilflosen Lage befindet. RD konnte die Wohnung auf Grund eines laut bellenden Hundes aber nicht betreten. Ein Stachelhalsband und eine Maulkorb lies erahnen, dass es sich um einen sehr grossen Hund handeln musste der offensichtlich seinen Besitzer versuchte zu beschützen.

Massnahmen:

Nach kurzer Rücksprache mit dem RD wurden parallel versucht einen Hundeführer des Zolls und einen Tierarzt mit hinzu zu ziehen. Auf Grund der bereits vergangen Zeit entschloss sich der Gruppenführer, mit einem Stuhl zum Eigenschutz bewaffnet, die Wohnung zu betreten. Der zuvor wild bellende Hund glänzte nun aber mit absoluter stille. Nach einigen Metern in der Wohnung konnte ein schwarzer Schnauzer ausgemacht werden der knurrend unter der Küchenbank sass. Dem Gruppenführer gelang es darauf ohne Probleme das aufgeregte Tier unter dem Tisch am Halsband zu fassen. Damit war die Aufgabe der Feuerwehr erledigt. Die Besitzerin des Hundes wurde dann glücklicherweise unverletzt aber schlafend in ihrem Bett angetroffen. Sie freute sich über den Besuch so vieler Männer! Zum Schluss noch eine Vermutung: Da sie den Funkfinger nicht ausgelöst hat bleibt als Verursacher nur noch der Vierbeiner übrig.