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Einleitung der Veränderungen bei der Feuerwehrstruktur |
02-08-2010
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Bereits in der Klausurtagung mit dem neugewählten Feuerwehrausschuss stellte das Kommando, Markus Rebholz und Thomas Lamade, die von Ihnen erarbeitete Struktur für eine zukunftsfähige Feuerwehr vor. Wichtigstes Ziel hierbei war es, im Einsatzfall zu jeder Tages- und Nachtzeit zeitnah ausreichend Personal und Material vor Ort zu haben, um eine schnelle und kompetente Hilfe den in Not geratenen leisten zu können.
Die Diskussionen um eine Änderung der seit der Gemeindereform (1975 abgeschlossen) unangetasteten Struktur der Feuerwehr Laufenburg ergaben die Ergebnisse des Brandschutzbedarfsplanes aus dem Jahre 2007, das Alter der 13 Feuerwehrfahrzeuge, der Zustand der 7 Feuerwehrgerätehäuser (hier vor allem das FWGH Brunnenmatt, Rotzel und Binzgen) sowie die aufgrund der demographischen Entwicklung mittelfristig sich verändernden Personalsituation. Die seit 2007 in drei Ausrückebereichen erfolgte Zusammenarbeit soll sich in Zukunft noch enger darstellen.
In Gesprächen mit Bürgermeister Ulrich Krieger war für die Feuerwehrleitung schon bald zu erkennen, dass die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Laufenburg die gewünschte Struktur mit drei Standorten (davon zwei Neubauten) sowie die Ersatzbeschaffung aller Fahrzeuge in den kommenden Jahren nicht wahr werden lassen. Also konzentrierte man sich auf machbare Lösungen und einig sich mit Bürgermeister und Verwaltung auf einen Zeitplan, der sich an erste Veränderung noch im Jahr 2010 mit der Auslieferung des bestellten LF 10/6 geknüpft wurde. Ein Zentrales Feuerwehrhaus auf der Rheinschiene zwischen Laufenburg und Luttingen sollen die Feuerwehrhäuser in Rhina, Laufenburg, Grunholz und Luttingen im Jahr 2013 ersetzen und deren Personal in einer leistungsstarken Kernwehr vereinigen. Angeschlossen an B34 mit Nähe zur A98, L151a und der Deutschen Bahn ein mehr als guter Ausgangspunkt - vor allem für die Zukunft.
Die Abteilungen im nördlichen Stadtgebiet sollen sich ebenfalls mit den Jahren vereinigen. Das Dorfgemeinschaftshaus und der Florianskeller in Hochsal bieten räumlich hierfür die besten Voraussetzungen. Auch ist eine fusionierte Nordschiene von Hochsal aus über die L151a und die K6542 überall hin ins Stadtgebiet schnell unterwegs.
Ehe alle Feuerwehrmitglieder über den doch recht kurzfristigen Start nach einer langen Zeit des politischen Hinhaltens (aufgrund der Ferienzeit per Anschreiben) informiert wurden, musste ein Gespräch mit den Betroffenen geführt werden. Für den Einsatzstandort Rhina mit dem 33 Jahre LF 8 war ein neues LF 10/6 als Ersatzbeschaffung bestellt. Dieses sollte nun nach Auslieferung samt Einsatzmannschaft des Löschzug II Rhina in die Brunnenmatt verlegt werden. Daher traf sich das Kommando am 2. August 2010 mit den Kameraden des Löschzug II Rhina, die die Nachricht im Bewusstsein, nach 85 Jahren den Standort Rhina aufzugeben, mit viel Wehmut aufnahmen. Motiviert durch ihren Zugführer Matthias Rebholz erkannten alle jedoch die Vorteile der geplanten Veränderungen und folgten im Hinblick auf die Neubildung einer starken Feuerwehrabteilung in einer neuen Feuerwache dem Vorschlag des Kommandos. Kein Kamerad dachte den Dienst zu quittieren. Im Gegenteil, man sah einiges an eingeschlafenem Potential bei der Abteilung Laufenburg, das man von einem gemeinsamen Standort aus vielleicht wieder aktivieren könnte.
Diese geplante Veränderung ermöglichte eine Fahrzeugverschiebung quer durch fast alle Abteilungen.
Nachdem die Investitionsmittel der nächsten Jahre für die Großprojekte Neubau zentrales Feuerwehrhaus und Drehleiterersatzbeschaffung gebunden sein würden, wollte das Kommando den Ausrückebereich Nord mit der Verschiebung des 15 Jahre jungen TLF 16/25, bestückt mit Rettungssatz, Drucklüfter, Lichtmast, Pressluftatmer im Mannschaftsraum und 2500 Liter Wassertank, an den Standort Hochsal eine ideale Ergänzung zum LF 16 mit Schiebleiter in Rotzel schaffen. Diese Absicht stieß dort erst einmal auf Unverständnis. Ein erklärendes Gespräch folgte daher am 10.08.2010 mit den Führungskräften von Hochsal und Rotzel. Die hierbei festgestellten ungleichen Leistungsstände müssen nun mit erweiterter Ausstattung gemeinsam in den kommenden Jahren in einen guten Standard für den Brand- und Hilfeleistungseinsatz im nördlichen Stadtgebiet gesteigert werden.
Ein weiterer, gewinnbringender Vorteil sah das Kommando auch in der Weitergabe des bisher in Hochsal stationierten LF 8/6 in den Ausrückebereich Ost an den Standort Luttingen, wo ein 27 Jahre altes LF 8 ersetzt würde und endlich zeitgemäß über einen Wassertank, eine leistungsstarke Tragkraftspritze und Pressluftatmer im Mannschaftsraum verfügt wird. Auch das haben dort zuerst nicht alle Kameraden verstanden, konnte aber abteilungsintern durch das junge Abteilungskommando vermittelt werden.
Und so bereitete man sich durch den Umbau der Spindräume in den Feuerwehrhäusern Rhina und Brunnenmatt sowie durch erste Übungen mit den zum Wechsel anstehenden Fahrzeugen in Hochsal und Luttingen auf den Tag der Veränderungen, am 24.09.2010, vor.
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| Besprechung mit der Mannschaft des Löschzug II der Abteilung Laufenburg im Feuerwehrgerätehaus Rhina.
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| Bis auf einen verhinderten Kameraden waren alle 20 Kameraden der Einladung von Kommandant Rebholz und Stellvertreter Lamade gefolgt.
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| Jung und Alt äußerten ihre Meinung, ihre Bedenken aber auch ihre Hoffnungen die sie mit den angekündigten Veränderungen verbunden haben.
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| Die Spindschränke aus dem Feuerwehrhaus Rhina wurden schon am 16.08.2010 in die Brunnenmatt gebracht. Dort musste eine Spindreihe sowie der Holzbodenrost angepasst werden. Matthias Rebholz organisierte die baulichen Veränderungen.
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| Die vorhandene rechte Spindereihe in Garage 2 wurde Schrank an Schrank in den Raum gestellt und durch die zusätzlichen Schränke ergänzt.
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| In Garage 1 mussten auch zwei Spindteile aus Rhina eingestellt werden, um allen 60 Mitgliedern der Einsatzmannschaft Platz zu gewähren.
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| Der Boden passt, auch im letzten Ecken, stellt Schreiner Christoph Ruch fest. Weichen musste auch der Lagerschrank für Atemluftflaschen und Atemschutzmasken. Dieser Schrank bekam Räder und ein neues Oberteil und steht nun im Flur des Feuerwehrhauses.
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| Patrick Beck machte wie Abteilungskommandant Michael Rupp, Heiko Bernauer und Kommandant Markus Rebholz den Handlanger für die zwei Schreiner.
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| Bericht von: |
Markus Rebholz |
| Fotos von: |
Markus Rebholz |
Bilder und Text (C) 2010 Feuerwehr Laufenburg (Baden)
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