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Alarmübung für die gemeinsame Führungsgruppe |
2010-07-15
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Eine Woche nachdem die gemeinsame Führungsgruppe Laufenburg, bestehend aus Mitgliedern der Laufenburger Feuerwehr und des Laufenburger THW-Ortsverbandes, ihren letzten Übungsabend hatte, musste sie ihr Können in einer unangekündigten Alarmübung unter Beweis stellen.
Anlass für die Überprüfung der Einsatzbereitschaft Funktionsweise gab die Integrierte Leitstelle in Waldshut. Diese hatte eine Übung mit ihrer Unwetter-Betriebsmannschaft angekündigt und suchte hierfür Rückspieler in den Feuerwehrhäusern. Eine ideale Gelegenheit das Zusammenwirken auszutesten, waren sich THW-Ortsbeauftragter Hermann Bächle und Feuerwehrkommandant Markus Rebholz einig.
Denn kommt es durch ein Unwetter zu einer Vielzahl von Notrufmeldungen durch Bagatelleinsätze (wie z. B. Keller unter Wasser oder Baum über Straße), stellt die Leitstelle auf den sogenannten Unwetter-Betrieb um. Die Notrufe werden dann durch eine ehrenamtliche Gruppe angenommen, in ein System eingegeben und den jeweiligen Feuerwehren per Fax zur Abarbeitung zugesandt. Wichtig dabei ist, dass Notfalleinsätze (wie z. B. ein Dachstuhlbrand oder eine eingeklemmte Person) selektiert werden und auf übliche Weise alarmiert werden.
Das Übungsszenario sah vor, dass um 19 Uhr ein Unwetter mit Starkregen und Windboen über die Stadtteile Binzgen, Rotzel und Hochsal hinwegzog. Um 19.10 Uhr nahm man die ersten zwei Kleineinsätze in Binzgen an, woraufhin um 19.13 Uhr die Führungsgruppe alarmiert wurde. Diese war dann um kurz nach Halbacht auch einsatzbereit und auch die Leitstelle hatte in dieser Zeit ihre Unwetter-Gruppe eingesetzt.
So wurde durch die gemeinsame Führungsgruppe Laufenburg die von der Leitstelle übermittelten Bagatell- und auch die eingespielten Notfalleinsätze systematisch abgearbeitet. Die Gruppe hatte sehr schnell ihren Rythmus gefunden. Einziger \"Bremsklotz\" war ein Fehler im Leitstellensystem, das aufgrund von technischen Proben die Einsatzfaxe zeitlich verzögert nach Laufenburg abschickte.´
Trotz dieser anfänglich nicht erklärbaren Verzögerungen konnte bei der Schlussbesprechung ein positives Fazit der Übungsteilnehmer gezogen werden ehe man bei Wurstsalat, serviert durch den Führungsgruppenverpflegungschef Helmut Riemke, das Halbfinalspiel Deutschland gegen Spanien gemeinsam anschaute. |

| 45 Bagatell- und 5 Notfalleinsätze bereiteten das Kommando mit Hermann Bächle und Markus Rebholz zur Einspielung durch die Leitstelle vor. Sie überwachten den Übungsablauf und gaben an den Funkgeräten auch die Rückmeldungen der fiktiv eingesetzten Fahrzeuge
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| Am Funktisch nahm Thomas Eckert Einsatzaufträge der Leitstelle entgegen, fragte die Stärkemeldungen für die Kräfteübersicht ab und übermittelte die Einsatzaufträge an die alarmierten Fahrzeuge
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| Der Leiter der Führungsgruppe Peter Schwindt übertrug zur weiteren Verarbeitung im Führungsraum die Einsatzstellen vom Leitstellenfax auf die übelicherweise verwendeten Vordrucke der Landesfeuerwehrschule
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| An der Dispositionstafel (links) koordinierten Thomas Lamade und THW-Fachberater Johannes Eschbach die Einsatzfahrzeuge. Die Kräfteübersicht hierfür führte Thomas Döbele (rechts)
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| Raimund Huber dokumentierte alle Einsatz- und Meldezettel im Einsatztagebuch, ehe diese den Führungsraum verließen
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| Hans Willi führte alle bearbeiteten und beendeten Einsatzstellen auf einerLagekarte im Führungsraum
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| Aufgrund der technischen Probleme mit der Faxübermittlung machten sich Einsatzleiter Thomas Lamade (rechts) und der Leiter der Führungsgruppe Peter Schwindt (mitte) ein Bild von der Situation im Funkraum. Links wartet Julio Muñoz Gerteis vor dem Fax auf die Einsatzaufträge der Leitstelle
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| Bericht von: |
Markus Rebholz |
Bilder und Text (C) 2010 Feuerwehr Laufenburg (Baden)
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