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Lakiso-Tag bei der Feuerwehr |
22-08-2009
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Auch in diesem Jahr gab es im Rahmen des Laufenburger-Kinder-Sommer die Möglichkeit einen Tag bei der Feuerwehr Laufenburg zu verbringen.
16 Kinder aus verschiedenen Laufenburger Stadtteilen erschienen kurz vor neun Uhr am Feuerwehrhaus Brunnenmatt, wo auf sie bereits die Feuerwehrmänner Marco Wörner, Matthias Kreuser, Thomas Eckert, Markus Rebholz, Heiko Bernauer, Luigi Serravalle warteten.
Nach einer kurzen Begrüßung führte Stadtkommandant Markus Rebholz in das Thema „Feuerwehr“ ein und wollte einiges von den Kindern über die Stadt Laufenburg und deren Feuerwehr wissen. Nach dem kleinen theoretischen Teil stand die beeindruckende Vorführung einer Fettexplosion an, die auf Wunsch der Kinder von Marco Wörner gleich zwei Mal hintereinander durchgeführt wurde.
Die Kinder teilten sich in drei Gruppen auf um jeweils für 40 Minuten drei Stationen rund um das Feuerwehrhaus Brunnenmatt zu besuchen.
Der Rundgang des Feuerwehrhauses, geführt von Matthias Kreuser und Luigi Serravalle, ging durch den Schlauchturm, den Umkleideraum, die Aufenthalts- und Schulungsräume, den Jugendfeuerwehrraum, die Funkzentrale, die Zentralen Einrichtungen Kleiderkammer und Atemschutzwerkstatt. Nach dem Rundgang gab es für die Kinder einen kurzen Unterricht, in dem unter anderem durchgesprochen wurde, wie man einen Notruf absetzt, was natürlich mit Hilfe des Brandschutzerziehungskoffers in einer praktischen Übung intensiv ausprobiert wurde.
Praktischen Einsatz verlangten Markus Rebholz und Thomas Eckert von den Kindern ab, nachdem die Einsatzfahrzeuge inspiziert und die Beladungsmöglichkeiten verglichen wurden. Die Kinder durften zuerst den Stromerzeuger in Betrieb nehmen und mit dem pneumatisch ausfahrbaren und elektrisch steuerbaren Lichtmast eine vermeintliche Einsatzstelle ausleuchten. Mit vereinten Kräften setzen die Kinder das hydraulische Rettungsgerät an einem Metallrohr an und drückten es wie einen Schwamm zusammen. Unter Anleitung der Feuerwehrmänner unterbauten die Kinder einen PKW-Anhänger und hoben diesen mit einem Hebekissen an, um eine angenommene Person unter dem Anhänger befreien zu können. Zur Belohnung für die gute Gruppenarbeit durften die Kinder vom Korb der Drehleiter aus Laufenburg von oben betrachten.
Heiko Bernauer und Marco Wörner gaben den Kindern einen Einblick in die Geheimnisse einer Rauchentwicklung in geschossenen Räumen. Mit Hilfe einer Nebelmaschine wurde die Drehleitergarage vollständig verraucht und durch eine praktische Übung nicht nur der Atemschutzeinsatz demonstriert, sondern auch wichtige Informationen über das Verhalten im Rauch erklärt.
Der Vormittag wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen, dass André Lüttin den Teilnehmer auf dem Grill zubereitet. Nach der Stärkung war eine halbe Stunde Zeit, um typische Feuerwehrsportarten wie Indiaca zu spielen. |

| Der Fahrzeugpark der Feuerwehr wurde nicht nur zur Schau gestellt, sondern von den Kindern genutzt
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| Warum es zu einer Fettexplosion kommen kann und wie man einen Fettbrand löscht, wußten die meisten Kinder schon.
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| Die erste Station mit dem Thema Rauch. Da darf natürlich auch die Atemschutzausrüstung nicht fehlen.
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| Was alles zu einem Notruf gehört wurde nicht nur besprochen, sondern auch gleich ausprobiert. Hier wird der Notruf abgesetzt...
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| ... und in der Funkzentrale entgegen genommen. Ermmöglicht hat dies eine Übungsanlage aus dem Brandschutzkoffer.
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| Teil der Feuerwehrhausbesichtigung war auch das Hochregal mit dem Palettensystem für Sondermaterial und -gerätschaften.
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| Am Hilfeleistungslöschfahrzeug wurden die hydraulischen und pneumatischen Rettungsgeräte von den Kindern in Betrieb gesetzt.
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| Indiaca ist die typische Sportart der Jugendfeuerwehren im ganzen Land. Was lag daher näher als Zeitvertreib in der Mittagspause.
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Den Mittag verbrachten die Teilnehmer, auch wieder aufgeteilt auf drei Stationen am Rheinufer beim Andelsbach. Michael Berger baute mit den Kindern einen kompletten Löschangriff von der Wasserentnahme bis zum Strahlrohr auf und erklärte dabei die wichtigsten Regeln für einen geordneten und schnellen Betrieb.
An einer zweiten Station wurde der Einsatzleitwagen als Funkzentrale genutzt. Zwei Kinder arbeiteten im Einsatzleitwagen und gaben an 2er und 3er Trupps über Funk verschieden Aufgaben zur Erledigung durch.
Zeitgleich hat unternahm eine dritte Gruppe Kinder mit Rolf Tolksdorf auf dem Rhein eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrboot, was jede Menge Spaß mit sich brachte.
Nach diesem erlebnisreichen Tag bei der Feuerwehr Laufenburg konnte der Leiter der Jugendfeuerwehr, Heiko Bernauer, jedem Kind eine persönliche Teilnahmeurkunde mit eindrucksvollem Foto der vorgeführten Fettexplosion überreichen, ehe die Kinder dann mit den großen Feuerwehrfahrzeugen nach Hause gefahren wurden. |
| Bericht von: |
Luigi Serravalle |
Bilder und Text (C) 2009 Feuerwehr Laufenburg (Baden)
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