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Objektprobe in Stadenhausen |
11-05-2009
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Eine Objektprobe führten Anfang Mai die zwei dem Ausrückebereich \"West\" angehörenden Abteilungen Laufenburg und Binzgen beim landwirtschaftlichen Anwesen Krieg im Stadtteil Stadenhausen durch.
Die Probenvorbereitung lag bei den Gruppenführern Matthias Rebholz und Meik Römer, die auch die Abschnittsleitungen \"Süd\" und \"Ost\" und somit auch die Überungsleitung über die zugeteilten Fahrzeuge übernahmen. Als Einsatzleiter wurde Zugführer Roland Stiegeler ausgewählt. Ihm bzw. seiner ELW1-Mannschaft diente Kommandant Markus Rebholz als Rückspieler (z. B. Leitstelle). Nach einem Vortrag von Ralf Hohloch, Leiter der Freiburger Feuerwehren, bei einem Führungskräfteseminar wurde die Einrichtung eines Führungskanals im 2-Meter-Band (Kanal 31) erfolgreich ausgetestet. Der Einsatzleiter und die Abschnittsleiter waren dadurch ungestört in Kontakt und konnten sich auf das Wesentliche ihrer Funktionsaufgaben konzentrieren. Dem Einsatzabschnitt wurden jeweils ein eigener Funkkanal (Kanäle 55, 53, 56)zugeteilt. Schnittstelle waren die Abschnittsleiter, die mit zwei Handsprechfunkgeräten ausgestattet wurden. Der dritte Einsatzabschnitt, die Wasserförderung vom Rhein, stand unter der Leitung von Thomas Eckert, dem Technischen Leiter der Stadtwerke. Die Zufahrt zur Entnahmestelle im Rheinweg wurde im Rahmen der Flurbereinigung neue ausgebaut sowie eine Umfeld- und Innenbeleuchtung ab der Straßenbeleuchtung durch die Stadtwerke installiert. Diese wesentlichen Verbesserungen wurde erstmalig durch die Feuerwehr ausprobiert. Die Einsatzaufträge an die Fahrzeugführer reichte von der Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämfpung, Riegelstellung, Ventilation, Rettung eines verunfallten Atemschutzträgers bis zur Rettung eines unter einem Anhänger eingeklemmten Helfers mittels Hebekissen. |

| Bevor die Einsatzfahrzeuge vom Bereitstellungsraum abgerufen wurden, gab Einsatzleiter Roland Stiegeler nach der ersten Erkundung die Einsatzaufträge an seine Abschnittsleiter.
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| Im Einsatzleitwagen dokumentierten unter Leitung vom Stv. Kommandanten Thomas Lamade die Sprechfunkerinnen Franziska Ebner und Kerstin Ruhnke den Einsatzablauf.
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| Das muss man wissen: aus den Oberflurhydranten in Stadenhausen bekommt man nur Wasser, wenn man die Tiefbrunnenpumpe einschaltet. Am Hydrant Pascal Kieffer.
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| Der erste Atemschutzeinsatz im Abschnitt Ost wird vorbereitet: LF-Gruppenführer Michael Rupp nimmt von seinem Angriffstrupp Heiko Bernauer und Luigi Serravalle den Flaschendruck für die Atemschutzüberwachung auf.
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| Das Wasser vom Rhein kommt nicht von selbst zur Einsatzstelle. Mit dem Schlauchanhänger konnte in wenigen Minuten über 300 Meter B-Schlauch verlegt werden. Das Aufräumen brauchte dafür allerdings mehr Zeit.
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| Dank der neuen Beleuchtung standen Karl-Heinz Berger und Daniel Rebholz mit der Tragkraftspritze nicht im Dunkeln im Pumphäusle am Rhein.
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| Der Gruppenführer des TLF, Jens Beczkowiak, auch Atemschutzchef der Gesamtfeuerwehr, hatte ständig über Funk Kontakt zu seinem Angriffstrupp, der in den Rauch in der Garage eingetaucht ist.
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| Nicht nur die Familie Krieg, sondern auch einige weitere Bewohner von Stadenhausen begutachteten die Arbeit der Feuerwehr. Mindestens einmal im Jahr wird in diesem Stadtteil geübt.
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| Das Anheben eines Anhängers mit dem Hebekissen zur Rettung einer eingeklemmten Person und dabei das Unterbauen des angehobenen Fahrzeuges bewältigten die Binzger Einsatzkräfte mit der Ausrüstung aus dem LF 16/12 ohne Schwierigkeiten.
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| Während des Abbauens und bei der Schlussbesprechung war die Nacht schon hereingebrochen. Ohne großen Aufwand erzeugte der aufgestellte Lichtturm (Elsprotower) taghelles Licht über die Einsatzstelle.
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| Bericht von: |
Markus Rebholz |
| Fotos von: |
Markus Rebholz |
Bilder und Text (C) 2009 Feuerwehr Laufenburg (Baden)
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