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Gemeinschaftsuebung in Rotzel
20-07-2008


Die jährlich stattfindende Gemeinschaftsübung der Feuerwehr Laufenburg will zum einen der Bevölkerung einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr gewähren. Dies ist mit der bewährten Kommentation durch Hanjo Eckert und der Technik von Sound&Vision gelungen.
Zum anderen soll aber auch die Zusammenarbeit zwischen den Laufenburger Feuerwehrabteilungen und deren Koordination bei einem Grosseinsatz geübt werden. Hinzu kommt auch das Miteinander mit dem DRK und dem THW Laufenburg.
Angenommen wurde, dass die Schreinerei von Ortsvorsteher Manfred Ebner in Rotzel durch die schlagartige Entzündung von ausgetretenen Dämpfen im Lackierraum in Brand geraten war und noch Mitarbeiter im Gebäude sind.
Die Abteilungen Rotzel und Hochsal übenahmen gemeinsam die Menschrettung unter Atemschutz. Hierbei unterstützte die Abteilung Laufenburg mit dem Sprungretter.
Zusätzliche Riegelstellungen wurden mit der Drehleiter und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Abteilung Laufenburg durchgeführt. Das Wasser vom zirka 600 Meter entfernten Brandweiher und einem Hydranten brachten das Löschgruppenfahrzeug der Abteilung Laufenburg sowie die Abteilungen Binzgen, Grunholz und Luttingen bis an die Einsatzstelle.
Zusammen mit den First Respondern der Feuerwehr versorgte der DRK-Ortsverein Laufenburg die geretteten Personen und richteten hierzu einen Verbandsplatz ein. Das THW Laufenburg stellte der Einsatzleitung für die Übungen, wie im Einsatz auch, einen Fachberater und kümmerte sich zusätzlich um die Verkehrsabsicherung auf der Landstrasse.
Bei der Schlussbesprechung konnte Einsatzleiter Markus Rebholz, Bürgermeister Roland Wasmer und auch der Stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Rotzinger auf eine erfolgreich verlaufene Übung zurückblicken.
Mit einem gemeinsamen Besuch des nahegelegenen Musikfestes lies man die Übung angemessen ausklingen.




Der erste Verletzte wird unter den Augen der Zuschauer gerettet


Kaum war die Drehleiter vor Ort, wurde mit dem dort verlasteten Sprungretter die Menschenrettung aus dem Dachgeschoss eingeleitet


Mit der Nebelmaschine erschwerte Atemschutzchef Jens Beczkowiak den eingesetzten Atemschutzträgern die Sichtverhältnisse


Die Zuschauer folgten aufmerksam den Ausführungen von Hanjo Eckert und konnten hautnah alles genau beobachten


Der Wassertransport war durchaus eine schweisstreibende Angelegenheit


Der Verbandsplatz auf der Nordseite des Wohnhauses, zwar etwas abseits, aber im Einsatz eine geschützte Lage mit guter Verkehrsanbindung für den Abtransport


Das Sprungpolster wurde nach der Übung den Zuschauern nochmals erklärt und vorgeführt


Zur Schlussbesprechung reihten sich alle Beteiligten nebeneinander ein. Vorne die Jugendfeuerwehr, die vom DRK geschminkt die Verletzten darstellten


Manfred Rotzinger bestätigte allen Teilnehmern gute Arbeit


Bürgermeister Roland Wasmer überbrachte nicht nur den verbalen Dank der Stadt, sondern erhielt symbolisch einen Rauchmelder aus den Händen des Stellvertretenden Kreisbrandmeisters - denn ein Rauchmelder rettet nachweislich Leben!





Bericht von: Markus Rebholz
Fotos von: Matthias Kreuser



Bilder und Text (C) 2008 Feuerwehr Laufenburg (Baden)