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Übung mit der neuen Drehleiter aus Bad Säckingen

in der Laufenburg Altstadt am 25.07.2007

 

Bereits das zweite Mal machten sich die Drehleitermaschinisten der Feuerwehr Bad Säckingen auf nach Laufenburg um in der Laufenburger Altstadt zu proben. Zum ersten Mal mit der neuen Drehleiter.

Auch die Feuerwehr Bad Säckingen hat eine Ausfertigung des Einsatzplanordners für die Laufenburg Altstadt und hat somit schon auf der Anfahrt die ersten Information über die Taktik im jeweiligen Bereich.
Die Anfahrt erfolgt über den für LKW recht engen Verbindungsweg zwischen Rhina und der Altstadt (Zimmermannstrasse - Bahnhofstrasse)
Schon bei der ersten Übung war für die Laufenburger Maschinisten der Unterschied zwischen den 20 Baujahren der zwei Leitern.
Ganz neue Einsatzmöglichkeiten in einer Altstadt mit zurückversetzten Gauben und Terrassen bietet der "Knick" am obersten Leiterteil.
Kritisch beobachtet auch der Stellv. Stadtkommandant Andreas Höltmann aus Bad Säckingen die Übung.
Schnell kamen die Feuerwehrmänner aus Laufenburg und Säckingen ins Gespräch.

Auch für die neue Drehleiter ist irgendwann Schluss. Aber auf den letzten Metern ist der Vorteil der neuen Leiter deutlich zu sehen.

Aufstellfläche vor der alten Rheinbrücke (Laufenbrücke) vor dem mächtigen Gasthof Laufen.

Immer wieder wurden die Übungen durch die Strassenbeleuchtung behindert. Erschwerend kam das Drahnetz für die Altstadtdekoration hinzu, das wegen des Stadtjubiläum das ganze Jahr hängen wird.
Das Aufrichten benötigte durch die Hindernisse einiges an zusätzlicher Zeit, die im Einsatzfall bei einer Menschenrettung fehlen könnte.
Nicht zu übersehen, dass die hinteren Gauben mit der Laufenburger Drehleiter ohne "Knick" nicht erreicht werden könnten.
Mit im Korb waren während den Übungen auch Laufenburger Drehleitermaschinisten wie hier Thomas Eckert.
Immer wieder kam der Vorteil durch den "Knick" zur Geltung. Vom Korb aus lässt sich die neue Drehleiter ruckfrei und präzise steuern.
Für den Ernstfall hat die Feuerwehr eine isolierte Kappschere, um die Strassenbeleuchtung zu entfernen. Dies ist jedoch nicht ungefährlich und kostet wertvolle Zeit.

Die neue Drehleiter aus Bad Säckingen von der Seite. Deutlich erkennt man die Unterschiede zum 20 Jahr älteren Modell aus Laufenburg.

Und immer wieder wurde es sehr eng. Hier zwischen Hauswand (unten) und der Strassenbeleuchtung (mitte).
Keine Probleme gab es beim Passieren des Waldtors. Die Masse des neuen Drehleitermodells sind nicht grösser.
Der unkomplizierte, kameradschaftliche fand im Anschluss an die Übung vor dem Feuerwehrgerätehaus Brunnenmatt statt.
Während die ersten nach fast 2 Stunden Übung vesperten, probten andere noch einmal die Durchfahrt durch die enge Zufahrt über Rhina.
Der Bad Säckinger Drehleiter-Chef Wolfgang Kirn liess dann auch mal Stadtkommandant Markus Rebholz, selbst Drehleitermaschinist, an die über 600.000 € teure Maschine.

Eine andere Welt für die Laufenburger Feuerwehrmänner ist der Säckinger Korb an der Spitze des Leiterparks. Bis zu 3 Mann können finden hier Platz, die Einstiege sind grosszügiger.Beleuchtung, Wasserwerfer, Krankentragenlager sind flexibler ausgestaltet.

Auch in die Korbsteuerung gab es von Wolfgang Kirn eine Einweisung, hier für den Stellv. Stadtkommandanten Thomas Lamade und Abteilungskommandant Michael Rupp, die mit der Korbsteuerung sehr gut zurecht kamen.
   

Bericht: Markus Rebholz

Fotos: Helmut Riemke