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Atemschutzfortbildung an 5 Stationen am 24.09.2005

 

Seit einigen Jahren ist der „Atemschutzsamstag“ neben der Wiederholungsübung im Kaitle fester Bestandteil im Laufenburger Feuerwehrjahr. Dies auch wegen der Vorgaben der FWDV 7 und dem Wunsch, die Atemschutzträger möglichst gut auf einen erfolgreichen und vor allem sicheren Atemschutzeinsatz vorzubereiten.

Dieses Jahr wurden 20 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr und des THW Laufenburg im Gewerbegebiet Steinmatt 5 Stunden lang praktisch geschult. Vier Firmen stellten hierfür ihre Hallen und Werkstätten zur Verfügung.
An der ersten Station beim Autohaus Ruf wurde unter der Leitung von Thomas Werne, Abteilungskommandant in Rotzel, das Prüfen einer geschlossenen Tür und das richtige Öffnen gezeigt, auch die Anzeichen und das richtige Verhalten bei einem Flash - Over wurden den Kameraden erklärt.

Ein relativ neues Thema bei der Laufenburger Feuerwehr ist die Absturzsicherung. Als ideales Übungsobjekt für diese Ausbildung diente die neue Autobrücke zur A98. Andreas „Fuchs“ Ebner, Abteilungskommandant in Luttingen, übernahm diese zweite Station. Fuchs zeigte den Kameraden den wichtigsten Knoten in der Absturzsicherung, den Achterknoten und das Anlegen des Auffanggurtes. Aus Zeitgründen hatte immer nur ein Kamerad aus jeder Gruppe die Möglichkeit eine vierteilige Steckleiter zu besteigen und oben am Geländer gesichert an Zwischensicherungen sich seitlich zu bewegen.

Unsere wichtigste Aufgabe, das Retten, wurde an der dritten Station in einer Halle des Bauunternehmens Duttlinger von unserem Rettungssanitäter Claus Brutsche durchgeführt, der Leiter des Zentralen Atemschutzes und der First Responder ist. Erst wurde vorhandenes Wissen mit ein paar Folien wieder aufgefrischt, und im zweiten Teil musste dann jeder an einem Übungspuppe einen Check nach dem „BAP“-Muster selbstständig durchführen, ebenso die Herz-Lunge-Wiederbelebung.
Eine heisse Übung wartete beim Lackierzentrum Schwander auf die 5 Gruppen. In einem Trockenraum, der auf 70° C aufgeheizt werden kann, mussten in Zweier-Trupps mit verklebter Maske vermisste Personen gesucht und gerettet werden. Dies mit einigen Hindernissen und Umständen verbunden. Als Ausbilder waren an dieser Station unser Atemschutzgerätewart Jens Beczkowiak und Gruppenführer Robert Schwander tätig.
An der Station bei der Firma Farbax schulten Roland Stiegeler und Thomas Dold die Atemschutzgeräteträger in den Themen Atemschutzüberwachung, Notfallmeldung nach FwDV 7 und Kommunikation bei der Atemschutzüberwachung. Dies wurde natürlich auch praktisch in einem Parcours geübt.

Resümee der Übungsteilnehmer: ein super Samstag.
Resümee der Ausbilder: das nächste Jahr können es ruhig ein paar mehr Teilnehmer sein.