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Wenn
Helfer Hilfe brauchen!
| Unter diesem Motto
stand ein Infoabend für die Mitglieder der Feuerwehr Laufenburg
in der Pfarrscheuer „St. Martin“ in Luttingen. Vor einem
fast vollen Haus konnte Stadtkommandant Dr. Christoph Egger-Büssing
den Referenten Uwe Kaier aus Jestetten begrüssen. |
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| Uwe Kaier ist von
Beruf Polizeibeamter und seit seinem 13. Lebensjahr Mitglied der Feuerwehr
Jestetten. Kaier ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und gefragt,
wenn es um das Thema psychische Betreuung von Feuerwehr, Rettungsdienst
und Polizeibeamten geht. Er war auch einer der ersten Mitglieder des
Kriseninterventionsteams (KIT) des DRK KV Waldshut. |
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| Eingeladen zu diesem
Abend waren auch die Partnerinnen und Partner der Feuerwehr- und First
Respondermitglieder. Ganz besonders ihnen zeigte Uwe Kaier an Hand von
verschiedenen Verhaltensmustern, wie ein Helfer sich verhält, wenn
er Einsätze mit Schwerverletzten oder sogar Toten nicht mehr alleine
verarbeiten kann. Jeder Helfer verarbeitet einen belastenden Einsatz
anders. Gerade auf dem Land müssen die Helfer immer damit rechnen,
dass sie die Betroffenen kennen. Unfälle mit Kindern oder Leichenbergungen
gehören zu den extrem belastendenden Einsätzen für die
Helfer. Angefangen von Schlaf- und Essstörungen bis hin zum Suizid
können die Reaktionen der Helfer gehen. Eine erste wichtige Massnahme
ist eine Nachbesprechung direkt nach dem Einsatz für alle beteiligten
Feuerwehreinsatzkräfte. Eine grosse Verantwortung tragen Führungskräfte,
denn sie kennen ihre Kameraden und sollten wissen, was sie dem einzelnen
Helfer zumuten können. |
| Immer
wieder konnte Uwe Kaier aus seiner reichhaltigen Erfahrung als Feuerwehrmann
und als Polizeibeamter schöpfen und so seinen Vortrag interessant
gestalten. |
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| Nach dem
Vortrag standen Uwe Kaier und Christoph Egger-Büssing noch für
Fragen zur Verfügung. Am Schluss bedankte sich Christoph Egger-Büssing
bei Uwe Kaier und überreichte ihm ein kleines Geschenk. |
Bericht: Thomas Lamade
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