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Objektprobe an der Laufenschule im Stadtteil Rhina

Am Montag, den 10.05.2004 führte die Abteilung Laufenburg eine Objektprobe an der Laufenschule im Stadtteil Rhina durch. Die Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche wird vom Landkreis Waldshut betrieben. Im Dachgeschoss des Altbaus befinden sich eine Wohngemeinschaft des "betreuten Wohnens" des Landkreises.
 
Die Schule besteht aus dem Altbau (alte Raumhöhe) und dem Neubau (eingeschossiger Anbau mit Hallenbad und Werkstätten). Betreut werden die Gebäude durch den Hausmeister Herrn Friedrich, der der Feuerwehr einen uneingeschränkten Einblick vorab gewährte. Trotz Aussenrenovation des Altbaus, bekam die Feuerwehr auf ihre Anfrage von Herrn Hufschmid vom Landratsamt Waldshut für ihre Objektprobe sofort grünes Licht. Beide Herren überzeugten sich vor Ort von der Probentätigkeit der Feuerwehrabteilung Laufenburg.
 
Angenommen wurde ein Kellerbrand im Altbau. Hierzu diente einer der hinteren Räume, in dem Waschmaschine, Trockner und Bügelautomat betrieben werden. Das Feuer breitete sich über den Kellerflur aus, die enorme Hitze und die Rauchentwicklung verhinderten, dass sich die Bewohner im Dachgeschoss über das Treppenhaus selbst retten konnten.
 
Neuer Probe-Modus bei Objektproben der Abteilung Laufenburg.
 
Mit dieser Probe wurde ein neuer Modus eingeführt, nachdem der Einsatzleiter nicht durch den Übungsleiter (Vorbereiter) gestellt wird, sondern von diesem in Absprache mit dem Abteilungskommandant bestimmt wird. Eingesetzt werden die potentiellen Einsatzleiter, nämlich alle Unterführer mit Zugführerlehrgang zuzüglich den Leitern der Arbeitsgruppen für Einsatzpläne, Roland Stiegeler und Michael Rupp. Letzterer wurde für diese Probe auch gleich als Einsatzleiter bestimmt. Ihm oblag es, am Feuerwehrhaus die angetretene Mannschaft auf die Fahrzeuge zu verteilen. Ausgerückt wurde auf den jeweiligem Abruf der Übungsleitung realitätsnah, d. h. ELW, TLF, DLK, LF 8 + FwA-Schlauch, LF 16. Eine Einweisung Adurch die Übungsleitung erfolgt für den Einsatzleiter erfolgte durch die Übungsleitung, die den aufgeregten Hausmeister spielte. Ein Übungsleiter blieb ständig beim Einsatzleiter, ein weiterer bei den einzelnen Abschnitten. Nur durch die Übungsleiter wurden weitere Zenarien bei Bedarf eingespielt. Wichtig ist, das Zenarion so zu wählen, dass der Einsatzleiter mit den Kräften der Abteilung Laufenburg auskommen kann und die Aufgaben durch Ihn und die Fahrzeugführer erfasst und bewältigt werden können, was bei dieser Probe einwandfrei funktioniert hat.
 
Aufgabenverteilung:
 
ELW: Koordination und Dokumentation
TLF: Brandbekämpfung im Keller unter PA.
DLK: Menschenrettung über Gaube aus dem Dachgeschoss von der Westseite
LF 16: Wasserförderung vom Hydrant B 34, Menschenrettung aus dem Dachgeschoss über Schiebleiter auf der Südseite
LF 8: Wasserversorgung TLF; Wasserförderung von der Stellfalle in der Jahnstrasse.
 

Neue Kennzeichnung für die Darstellung der Lage

 
Mit Fähnchen unserer schweizer Kameraden werden wir künftig auch auf der badischen Seite die Kennzeichnung der Lage darstellen. Hierbei steht ROT für Feuer, GELB für Rettung und BLAU für Atemgifte/Rauch. Auch diese Neuerung kam bei den eingesetzten Trupps und den Unterführern sehr gut an.
 
Für das Objekt "Laufenschule" soll in Anlehnung an die Hebelschule einen eigenen Alarmplan der Feuerwehr Laufenburg durch die Arbeitsgruppe erstellt werden. Die durch die Übungsvorbereitung erarbeiteten Informationen werden weitergeleitet.
 
Fazit: Es macht zwar viel mehr Arbeit, eine Objektprobe auf diese Art und Weise vorzubereiten und durchzuführen. Allerdings macht es den einzelnen Übungsteilnehmern vom Einsatzleiter bis zum Truppmann viel mehr Spass, da realitätsnah und fair geprobt werden kann.
 
Übungsleitung und -vorbereitung und Bericht: GF Matthias Rebholz ZF Markus Rebholz