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Freiwillige
Feuerwehr Laufenburg und THW Ortsverband Laufenburg gehen in der örtlichen
Gefahrenabwehr neue Wege
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Um die Zusammenarbeit
zwischen den Feuerwehren und den THW Ortsverbänden im Landkreis
Waldshut in der örtlichen Gefahrenabwehr des Landkreises zu verbessern
haben sich Vertreter des Landratsamtes, der Kreisbrandmeister und seine
Stellvertreter, die drei Ortsbeauftragten aus Bad Säckingen, Laufenburg
und Waldshut-Tiengen sowie der Leiter der Führungsgruppe TEL - THW
des Landkreises Waldshut entschlossen, sich zweimal jährlich zu
treffen um die von allen Beteiligten gewünschte Zusammenarbeit
zu forcieren.
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Kreisbrandmeister
Thomas J. Santl äusserte aus Sicht der Feuerwehren den Wunsch,
das THW besser kennen zu lernen. Die Idee, dies mittels einer Informationsbroschüre
durchzuführen, in der alle drei Ortsverbände sich vorstellen
können,
ist inzwischen Realität geworden.
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Noch während
in den Ortsverbänden eifrig an der Broschüre gearbeitet wurde,
haben sich in der Stadt Laufenburg die Freiwillige Feuerwehr und der
THW Ortsverband zusammengetan, um die Zusammenarbeit beider Organisationen
festzulegen.
Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Stadtkommandanten Dr. Christoph
Egger-Büssing, seinem Stellvertreter Markus Rebholz, dem THW Ortsbeauftragten
Hermann Bächle, seinem Stellvertreter Roland Herrmann und dem Fachberater
des OV Laufenburg Johannes Eschbach kann sich sehen lassen.
Sowohl beim Feuerwehrausschuss der Stadt Laufenburg als auch beim Stab des THW
Ortsverbandes Laufenburg fand die Vereinbarung ausnahmslos Zustimmung. |
Die Informationsbroschüren
der drei Ortsverbände und die Vereinbarung zwischen Feuerwehr und
THW in Laufenburg wurden in einer kleinen Feierstunde den Behörden,
den Hilfsorganisationen und der Presse vorgestellt.
Teilnehmer waren unter anderen Bürgermeister Michael Merle, der Stadtkommandant
und sein Stellvertreter, die Abteilungskommandanten mit ihren Stellvertretern,
der Kreisbrandmeister, Vertreter von Polizei und DRK, der THW Geschäftsführer
und die THW Ortsbeauftragten des Landkreises. |
| " Das Miteinander
von Feuerwehr und THW ist erklärtes Ziel der Führung unseres
Ortsverbandes und ich glaube sagen zu dürfen, wir haben mit dieser
Absicht beim Kommando der Feuerwehr Laufenburg offene Türen eingestossen",
so die Begrüssung von Hermann Bächle, Ortsbeauftragter
von Laufenburg. Das THW versteht sich als Partner, der die Arbeit der
Feuerwehr unterstützt und ergänzt. Die Feuerwehr ist und bleibt
in der örtlichen Gefahrenabwehr, insbesondere in der Menschenrettung,
der aller erste Ansprechpartner für jeden Anforderer. Es wird sich
bestimmt auch zeigen, dass wir vom THW Laufenburg noch dazulernen müssen,
damit solche Einsätze schneller und effizienter ablaufen. Aber auch
der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und den sind wir
mit dem heutigen Tag gegangen, so Hermann Bächle zum Schluss seiner
Begrüssung. |
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| Erfreut zeigte sich
Kreisbrandmeister Thomas J. Santl, dass das THW mit seiner Informationsbroschüre
den Schritt nach vorne gewagt hat. Damit können
Berührungsängste der Feuerwehrleute abgebaut werden. Auch wenn
beide Organisationen Kraft Gesetz grundlegend verschiedene Aufgaben haben
ist es unser gemeinsames Ziel dem Nächsten zu helfen. Können wir
es uns heute noch leisten, ein technisch gut ausgerüstetes THW nur für
den Katastrophenfall zurückzuhalten, wenn andere im täglichen Einsatz überfordert
sind? Feuerwehren können auf die Anschaffung von Sondergeräten
verzichten, wenn sie das THW schon hat. Kreisbrandmeister Santl hofft, dass
der Schritt in Laufenburg die Feuerwehren kreisweit anregen wird, alte Vorurteile
abzubauen. Wir sind alle gut, gemeinsam sind wir besser, so sein Fazit. |
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| " Wir sollten
von alten Vorstellungen Abstand nehmen", so Stadtkommandant Dr.
Christoph Egger-Büssing. Um eine klare Basis für eine Kooperation
zu haben wurde gemeinsam eine Liste mit 15 Ereignissen erstellt. Darin
wird festgehalten in welchem Schadensfall das THW hinzugezogen wird.
Die erste Massnahme ist immer die Beteiligung eines THW-Fachberaters
zur Abklärung weiterer Massnahmen. Bei der Zusammenarbeit entsteht
keine Konkurrenz. THW und Feuerwehr werden in Zukunft ihre jeweiligen
Aufgaben zum Wohl von in Not geratenen Menschen wahrnehmen. |
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| Die Funktionen und
Aufgaben eines THW Fachberaters bei der Alarmierung durch die Feuerwehr
Laufenburg erläuterte Johannes Eschbach, Fachberater im Ortsverband
Laufenburg. Der Fachberater unterstellt sich der Einsatzleitung und ist
für den Anforderer kostenlos. Er ist eine wichtige Vorraussetzung
für einen zeitnahen und situationsgerechten Einsatz von weiteren
THW-Kräften am Einsatzort. Dem Katastrophenschutzstab des Landkreises
Waldshut stehen die THW-Fachberater aus den drei Ortsverbänden ebenfalls
zur Verfügung und nehmen auch regelmässig an den Ausbildungsveranstaltungen
des Landkreises teil. |
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Als Schritt in die
richtige Richtung bezeichnete TWH Geschäftsführer
Walter Ulrich die zwischen Feuerwehr und THW in Laufenburg getroffene Vereinbarung.
Das THW ist keine Konkurrenz sondern ebenso wie die Feuerwehr bestrebt, Schäden
zu mildern oder zu vermeiden. Das vorhandene Schutzpotential wird zukünftig
noch effektiver eingesetzt.. Das THW leistet auf Anforderung der Feuerwehr Technische
Hilfe. |
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| Ein gutes Beispiel
für das gute Miteinander der Menschen in unserer Stadt
ist aus Sicht des Bürgermeisters Michael Merle die Kooperation zwischen
Feuerwehr und THW. Ihm, wie gewiss jedem Bürger der Stadt ist es nun etwas
wohler, da zur Feuerwehr das technische Fachwissen des THW bei Schadensereignissen
mit einbezogen wird. Einmal mehr ist die Stadt Laufenburg weiter als andere,
so seine Überzeugung. |
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Johannes Eschbach
THW Laufenburg |
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