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Atemschutzwochenende 26. + 27.04.2002

Unter dem Motto "Suchen und Retten" trafen sich ca. 40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Laufenburg zu ihrer jährlichen Atemschutzweiterbildung.
 
Die Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung wurden vom Atemschutzbeauftragten Claus Brutsche und Ausbildungsbeauftragten Thomas Lamade getroffen.
 
Als Referenten konnten die Kameraden Thomas Kieper und Dietmar Müller von der Feuerwehr Rheinfelden gewonnen werden. Beide erwarben sich ihr Wissen zum Thema "suchen und retten" an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal und bei der BF Stuttgart.

Mit einem Pflichtteil an Theorie begann Kieper den Freitag Abend. An Hand von verschiedenen Beispielen wurde gezeigt, wie Zimmer und Wohnungen systematisch nach Personen abgesucht werden müssen.

Ausführlich wurde auch besprochen und diskutiert, wie Zimmer und Wohnungen zu kennzeichnen sind, nachdem sie durchsucht wurden oder nachdem Personen aufgefunden wurden.
 
Nicht vergessen wurde das wichtige Thema Atemschutzüberwachung.
Zu diesem Bereich stellte der Claus Brutsche die Dräger Überwachungstafel (Modell REGIS), die in Laufenburg verwendet wird, vor.
Noch am ersten Abend wurde mit der praktischen Ausbildung begonnen.
Eine Gruppe suchte in der untersten Ebene des Parkhauses Brunnenmatt nach Personen, die zweite suchte die Fahrzeugboxen im Feuerwehrhaus ab. In dem Zusammenhang zeigten Kieper und Müller auch die Handhabung der Rettungsschlinge. Da nur die Atemschutzmasken verklebt waren und nicht mit einer Nebelmaschine gearbeitet wurde, konnten die übrigen Kameraden die einzelnen Durchgänge mitverfolgen und aus den Fehlern ihrer Kameraden lernen.
Der Samstag begann mit einem Video, in dem gezeigt wurde, mit was für Leinensuchsystemen in verschiedenen Nachbarländern gearbeitet wird.
Die Rheinfelder Kameraden stellten ihr "französisches" Leinensuchsystem vor, welches innerhalb der praktischen Ausbildung an diesem Morgen im Altbau der Hans-Thoma-Schule durch die Atemschutzgeräteträger ausprobiert werden konnte.
Wieder übte man in zwei Gruppen das vorher in der Theorie Besprochene.
 
Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es eine kleine Erfolgskontrolle. Aus Zeitgründen konnten nicht alle Kameraden diese praktischen Erfolgskontrolle durchlaufen. Aber man konnte deutlich sehen, dass die Kameraden das neu Erlernte in die Tat umsetzen konnten.
Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus wurde von einigen Kameraden die mangelnde Qualität der Feuerwehr Einsatzhose bemängelt. Müller machte darauf aufmerksam, das es wichtig ist das neu erlernt jetzt in den Abteilungen zu üben.
 
Der Stellv. Stadtkommandant Markus Rebholz bedankte sich am Schluss bei den zwei Rheinfelder Kameraden für ihre landkreisübergreifende Ausbilderarbeit und überreichte jedem ein kleines Geschenk.
 
Aufgrund dieser Ausbildung wird sich eine abteilungsübergreifendes Gruppe unter der Leitung vom Atemschutzchef Claus Brutsche den Themen Einsatzhose sowie Lampe und Tasche am Atemschutzgerät annehmen.

 

     Bericht: Thomas Lamade
     Fotos: Michael Berger